Museum

Ausstellung Zechenhaus Herberholz

DAS Zentrum des Arbeitskreises und der Mittelpunkt ist das im Muttental gelegene Zechenhaus Herberholz.
Im Haus selber ist eine kleine Ausstellung mit Sammlungsstücken und Abbildungen des historischen Bergbaues zu sehen.
Das Museum ist an den Wochenenden und an Feiertagen geöffnet. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
Hier finden vom Arbeitskreis organisierte Veranstaltungen statt. Das Gelände wird aber auch für fremde Gesellschaften zur Verfügung gestellt.

In direkter Nähe des Zechenhauses befindet sich das Bethaus der Bergleute. An der Pereferie findet man das Schloss Steinhausen, die Reitanlage Frielinghaus, die Burgruine Hardenstein, die Zeche Nachtigall und das Gruben und – Feldbahnmuseum Zeche Theresia.

AUSSTELLUNG AUF DEM FREIGELÄNDE

Auf dem angrenzenden Freigelände, ganzjährig zugängig, ist von Mitarbeitern des Arbeitskreises unter Leitung des Steigers Karl Ackermann mit großem Fachwissen und Manpower in zahlreichen, ehrenamtlichen Arbeitsstunden eine Ausstellung aufgebaut.
Hier ist der Übergang vom historischen zum neuzeitlichem Bergbau, von Grubenausbauten und Maschinen in eindrucksvoller Weise dargestellt. Zu sehen sind die Entwicklungen vom Holz – zum Eisenstempel bis hin zum Schildausbau für den Kohlenabbaubetrieb, die Art der Streckenausbauten vom Holz – über den Eisenausbau in Türstockform, bis hin zum modernen Bogenausbau, hier ist eine Steiglaufkatze an einer Einschienenbahn zum Materialtransport aufgehangen.
Weiterhin sind aufgestellt Teufkübel für die Schachtabteufung, Bohrmaschinen für den Streckenvortrieb, Pumpen für die Wasserhaltung der Firma Düchting aus Witten und ein Modell eines Kreiselkippers der ehm. Firma Korfmann, ebenfalls aus Witten und verschiedene Förderwagen . Eine dargestellte Lampenstube rundet das Bild ab.

Die Darstellung alter Werkmaschinen zeigt eine Drehbank, eine Säge und eine Bohrmaschine, angetrieben durch eine Transmission. Außerdem ist ein Schmiedeplatz eingerichtet. Etwas besonderes ist ein Einkolben - Luftkompressor mit einem großen Schwungrad zur Kraftübertragung. Angetrieben wird der Kompressor durch einen Elektromotor, verbunden mit einem Lederriemen über das Schwungrad. Alle Maschinen sind funktionstüchtig. Die zum Schutz erstellten Überdachungen in Form von Remisen, wurden ebenfalls in Eigenhilfe erstellt.